Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Regionalbeauftragte aktiv im Darmkrebsmonat März

Im Rahmen des Darmkrebsmonat März 2026 fand in Bad Oeynhausen eine vielbesuchte Veranstaltung statt. Organisiert wurde das Event von der Gastroenterologin Frau Dr. med. Nicole Steenfatt, Regionalbeauftragte (RB) des Monats der Stiftung LebensBlicke mit ihrem Team. Neben interessanten Vorträgen zur Darmgesundheit und zur Darmkrebsvorsorge hatten die Besucher auch Gelegenheit, Europas größtes Darmmodell zu besichtigen. Ein Gang durch den Darm sensibilisiert wie immer die Besucher für die Erkrankungen des Darms. Die Stiftung LebensBlicke sorgte mit einem Info-Stand für zusätzliche Informationen zum Thema Darmkrebsvorsorge. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg und soll im nächsten Jahr wiederholt werden. „So tragen aktive RBs maßgeblich zur Stiftungsarbeit bei. Dafür ein herzliches Dankeschön“, freut sich Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Neubewertung des Darmkrebsrisikos nach Koloskopie

Die aktuellen Leitlinien bezüglich der Kontrollintervalle nach Koloskopie berücksichtigen ausschließlich die Eigenschaften der resezierten Neoplasien. Die Untersuchungsqualität fließt dagegen nicht in die Empfehlung ein. Eine Untersuchung aus den Niederlanden von van Roermund et.al. ging der Frage nach, welcher der beiden Parameter sich stärker auswirkt auf die Postkoloskopie-Karzinomrate. In dieser groß angelegten Studie mit über 200.000 Personen im Alter 55 und 75 Jahren kamen die Forschenden zu folgender Erkenntnis: Das Risiko eines postkoloskopischen Intervallkarzinoms hängt in den ersten Jahren hauptsächlich von der Untersuchungsqualität ab und weniger vom Nachweis von Hochrisiko-Polypen. Zur Reduktion von Postkoloskopie-Karzinomen ist es neben geeigneten Überwachungsintervallen entscheidend, die Qualitätsindikatoren der Endoskopiker zu überwachen und zu überprüfen. Dr. H. Meyer – Stiftung LebensBlicke Quelle: Z Gastroenterol 2026; 64, Febr., J .Lorenz, Künzell

Was hat die heutige Ernährung mit Darmkrebs zu tun?

Die Auftakt-Pressenkonferenz am 5.3. mit Prof. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen, Prof. Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke und zahlreichen Experten und Pressevertretern war der erste Aufschlag der Stiftung zum Darmkrebsmonat März 2026. Zuusammen mit der Gastro-Liga e.V. (Gießen) ruft sie insbesondere im Darmkrebsmonat März die Bevölkerung dazu auf, sich über Darmkrebs zu informieren und die Möglichkeiten zur Darmkrebsvorsorge und Darmkrebsfrüherkennung wahrzunehmen. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und trägt das Motto: „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben.“ Über 200 Regionalbeauftragte der Stiftung bundesweit stellen im Rahmen zahlreicher Vorträge und Aktionen dieses Thema in den Vordergrund. Aktuell machen Berichte über den Einfluss des Lebensstils auf das Darmkrebsrisiko aufmerksam. Stark steigender Konsum von Fastfood, Fertiggerichten und zuckerreichen Snacks vor allem unter Jugendlichen machen deutlich, wie sehr „moderne“ Ernährungsgewohnheiten ihre Weiterlesen

Darmkrebsmonat März: KBV präsentiert Wartezimmer-Video

Zum Darmkrebsmonat März stellt die KBV ein neues Video für Patienten zum Früherkennungsprogramm zur Verfügung. Arztpraxen können es nutzen, um auf das Präventionsangebot aufmerksam zu machen. Das 1-minütige Video informiert auf sympathische und eingängige Weise über die Darmkrebs-Vorsorge und erläutert die beiden Wege der Früherkennung – die Darmspiegelung und den Stuhltest. Abschließend erfolgt der Hinweis, einen Beratungstermin beim Arzt zu vereinbaren. „Angebote zur Darmkrebsvorsorge sollten niedrigschwellig sein. Dieses kurze Video zeigt anschaulich, was der 50. Geburtstag mit sich bringt!“ – so Prof. J.F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke.

Online-Meeting der SLB Regionalbeauftragten

Das Online-Meeting der Regionalbeauftragten und Fortbildungskoordinatoren der Stiftung LebensBlicke am 25. Februar 2026 mit aktuellen Botschaften zur Darmkrebsprävention wurde sehr gut angenommen. Dietrich Hüppe referierte über die Ergebnisse des Experten-Workshops der Stiftung vom Januar 2026 mit der Botschaft, dass ein Alarmismus in Bezug auf eine angeblich steigende Inzidenz von Darmkrebs bei Jüngeren nicht angebracht sei. Daniel Nagel, Sprecher von F/A/Q Health, stellte eine Social-Media-Kampagne für die GenerationZ vor, die zusammen mit der Stiftung LebensBlicke zum Thema Darmgesundheit geplant ist und demnächst umgesetzt wird. Thomas Thomsen aus Brunsbüttel präsentierte wieder ein Pilotprojekt an der Westküste in Schleswig-Holstein, welches anwenderfreundlich über die Darmkrebsfrüherkennung in öffentlichen Räumen, zum Beispiel in Einkaufszentren, informieren kann. Professor Riemann stellte die Kampagne „Familiärer Darmkrebs: früh informiert – besser geschützt!“ vor, die derzeit erfolgreich durch Rheinland-Pfalz tourt. Große Zustimmung ergab sich auch für den monatlichen Newsletter, der seit einigen Monaten an die RBs und FKs verschickt wird. Screenshot: Dr. HJ. Meyer.