Stiftung LebensBlicke
Darmkrebs: Vorsorge - Früherkennung - Nachsorge

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns sehr, dass Sie unsere Homepage besuchen. Neben interessanten Nachrichten, aktuellen Expertenkommentaren und besonderen Personalien bieten wir jetzt auch einen direkten Zugang auf Informationen zu "Darmkrebsvorsorge jetzt" an (Button oben rechts). Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wir sind in die nächsten 25 Jahre gestartet mit dem Ziel, die Teilnahmeraten an der Darmkrebsvorsorge weiter deutlich zu steigern. Darmkrebs ist vermeidbar! Die Stiftung wird ihr Engagement für die Darmkrebsvorsorge unbeirrt fortsetzen! Bitte unterstützen auch Sie uns weiterhin!

Dear international users, LebensBlicke Foundation looks back with satisfaction on 25 years of education and motivation for colon cancer prevention. A lot has been achieved. Since 2019 a nationwide organized invitation program for colon cancer screening is established.. However, fact is also that nearly 54,000 new cases of colon cancer and 24,000 deaths per year do occur despite this important progress. For LebensBlicke Foundation, this means continuing commitment to colon cancer prevention! Please do support us further!

Professor Dr. Jürgen F. Riemann / Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke



Online-Meeting der SLB Regionalbeauftragten

Das Online-Meeting der Regionalbeauftragten und Fortbildungskoordinatoren der Stiftung LebensBlicke am 25. Februar 2026 mit aktuellen Botschaften zur Darmkrebsprävention wurde sehr gut angenommen. Dietrich Hüppe referierte über die Ergebnisse des Experten-Workshops der Stiftung vom Januar 2026 mit der Botschaft, dass ein Alarmismus in Bezug auf eine angeblich steigende Inzidenz von Darmkrebs bei Jüngeren nicht angebracht sei. Daniel Nagel, Sprecher von F/A/Q Health, stellte eine Social-Media-Kampagne für die GenerationZ vor, die zusammen mit der Stiftung LebensBlicke zum Thema Darmgesundheit geplant ist und demnächst umgesetzt wird. Thomas Thomsen aus Brunsbüttel präsentierte wieder ein Pilotprojekt an der Westküste in Schleswig-Holstein, welches anwenderfreundlich über die Darmkrebsfrüherkennung in öffentlichen Räumen, zum Beispiel in Einkaufszentren, informieren kann. Professor Riemann stellte die Kampagne „Familiärer Darmkrebs: früh informiert – besser geschützt!“ vor, die derzeit erfolgreich durch Rheinland-Pfalz tourt. Große Zustimmung ergab sich auch für den monatlichen Newsletter, der seit einigen Monaten an die RBs und FKs verschickt wird. Screenshot: Dr. HJ. Meyer.

Gemeinsamer Aufruf: Darmkrebs-Prävention als Chance

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Stiftung LebensBlicke-Früherkennung Darmkrebs wollen gemeinsam ein deutliches Zeichen für mehr Darmgesundheit setzen. Darmkrebs gehört zu den Krebserkrankungen, die heute durch Vorsorge in vielen Fällen verhindert oder früh erkannt werden können. Diese Chance soll stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken. Der gemeinsame Aufruf verfolgt das Ziel, Menschen positiv und ermutigend an die Möglichkeiten der Darmkrebsprävention heranzuführen. Moderne Vorsorgeverfahren sind sehr sicher, sehr wirksam und sehr gut verträglich – und jede wahrgenommene Untersuchung stellt einen aktiven Schritt für ein gesundes und selbstbestimmtes Leben dar. Die Stiftung LebensBlicke ruft gerade im Darmkrebsmonat März jeden Jahres die Bevölkerung dazu auf, sich umfassend über Darmkrebs zu informieren und die vielfältigen Möglichkeiten der Vorsorge und Früherkennung wahrzunehmen. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und trägt das Motto: „Ein kleiner Schritt zur Darmkrebsvorsorge – ein großer fürs Leben.“ Im Mittelpunkt der gemeinsamen Botschaft von KBV und Stiftung LebensBlicke zum Darmkrebsmonat März 2026 steht die Idee, Weiterlesen

Ein kleines Geschenk für unsere Webseite

Frau Dr. Barbara John, Stiftungsratsmitglied der Stiftung LebensBlicke, und Gesundheitscoach Frau Jasmin Hilger haben der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs, ein kleines Geschenk für die Webseite gemacht! Eine gesprochene Zusammenfassung der aktuellen Newsletter-Meldungen als Audio MP4 Datei! Somit auch für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen geeignet. Viel Spaß beim Anhören!

Stiftung LebensBlicke mit Symposium beim 37. DKK in Berlin

Zum Thema „Darmkrebsprävention im 21. Jahrhundert: Chancen und Herausforderungen“ hat die Stiftung LebensBlicke beim 37. Deutschen Krebskongress (DKK) in Berlin am 18. Februar 2026 ein sehr gut besuchtes Symposium organisiert. Die wichtigsten Botschaften waren, dass der gegenwärtige mediale Alarmismus, Darmkrebs trete immer häufiger bei jüngeren Menschen auf, zumindest auf Deutschland bislang nicht zutrifft, dass sich wissenschaftliche Studien intensiv auf das Mikrobiom konzentrieren mit seinen Auswirkungen auf Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Erkrankungen, dass dringend mehr kulturelle und religiöse Sensibilität bei Migrantinnen und Migranten bei der Aufklärung zur Darmkrebsvorsorge benötigt wird und dass ein Blick in die Zukunft der blutbasierten Tests Ernüchterung zeigt bei allen Fortschritten, die sich aber so noch nicht umsetzen lassen. „Die Stiftung ist Frau Professor Anke Reinacher-Schick, der Kongresspräsidentin, außerordentlich dankbar, dass sie der Stiftung LebensBlicke wieder ein eigenes Symposium ermöglicht hat. Die große Resonanz zeigt, dass von Stiftungsseite immer spannende und zukunftsorientierte Themen angeboten werden“, kommentiert Professor Dr. J. F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Lebensblicke.

Neuer Bluttest: sensitive Daten für die Darmkrebsvorsorge

Eine im Fachjournal JAMA veröffentlichte Studie bestätigt die klinische Leistungsfähigkeit eines neuartigen Bluttests auf Basis zirkulierender Tumor-DNA (ctDNA) zur Früherkennung von Darmkrebs. Der Test wurde in einer großen prospektiven Screeningstudie mit rund 49.000 Personen im Alter von 45 bis 85 Jahren mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko untersucht. Der Bluttest erkannte bestehende Darmkrebserkrankungen mit einer Sensitivität von etwa 79 % und erreichte eine Spezifität von rund 91 % für fortgeschrittene Darmneoplasien. Die Ergebnisse zeigen eine insgesamt gute diagnostische Genauigkeit und weisen darauf hin, dass Bluttests künftig eine zusätzliche nichtinvasive Option zur Darmkrebsvorsorge darstellen könnten – insbesondere für Personen, die eine Darmspiegelung oder Stuhltests nicht wahrnehmen. Einschränkungen bestehen weiterhin bei der Erkennung fortgeschrittener Vorstufen von Darmkrebs (präkanzeröse Läsionen), deren Nachweis durch Bluttests derzeit noch unzureichend ist. Die Autoren betonen daher, dass die Koloskopie weiterhin der Goldstandard der Darmkrebsvorsorge bleibt. „Blutbasierte ctDNA-Tests könnten künftig die Teilnahme an Darmkrebs-Screeningprogrammen erhöhen und die Vorsorge ergänzen, ersetzen jedoch derzeit die Darmspiegelung nicht.“ kommentiert Priv. Doz. Dr. Axel Eickhoff, Generalsekretär der Stiftung LebensBlicke. Quelle: Shaukat et al.; Clinical Validation of a Circulating Tumor DNA-Based Blood Test to Screen for Colorectal Cancer. JAMA 2025; 334 (1),56